Kirchen und Kapellen

der Pfarrei St. Nikolaus Weiding

Die Kirche wurde 1836 erbaut, ist aber 1851 mit einem Großteil des Ortes abgebrannt. Sie wurde 1855 wieder errichtet und benediziert.

Mit verbrannt ist auch ein Altar aus dem Dom zu Regensburg der die Geburt Christi darstellte. 1875 konnten nach einer letztwilligen Verfügung von BGR Peter Ring von Ottmaring ein neuer Altar und Bodenfliesen erworben und der Bau des Turmes in Angriff genommen werden.

Baubeginn der Kirche in Hannesried war im Mai 1956, Einweihung durch H. H. Pfarrer Josef Bock. Der Kirchplatz wurde 1991 gestaltet und 1993 folgte eine umfassende Renovierung, Trockenlegung sowie Neugestaltung des Altarraumes. Die Hannesrieder leisteten ca. 300 Stunden Eigenarbeit.

Die Kreuzerkapelle wurde 1987/88 von den Eheleuten Wilfried und Maria Paa aus Dankbarkeit zur Ehre Gottes und Mariens errichtet. Eingeweiht wurde sie im August 1988 durch Herrn Pater Alfons Brunner und Herrn Pfarrer Michael Reitinger.

Jedes Jahr am 14. Juli gelobter Feiertag der Gemeinde Weiding mit Bittgang zum Schönbrunnen sowie an Christi Himmelfahrt Bittgang aus Hannesried, Schönau und Weiding zum Festgottesdienst an der Kapelle

Der Altar der Setterlkapelle stand bis 1956 in der Pfarrkirche Weiding. Er stammt ursprünglich aus der Stiftskirche von Herrieden in Mittelfranken und wurde 1851 an die Pfarrei Weiding verkauft. Die Kapelle befindet sich unweit der Staatsstraße zwischen Weiding und Schönsee.

Nach Aussagen der Besitzer ist über den Zeitpunkt der Erbauung keine Aussage mehr möglich. Der Grund für die Errichtung der Kapelle ist nach mündlicher Überlieferung ein Hochwasser, bei dem ein Kind ertrunken sein soll. Auf dem Gemälde des Altarbildes soll das Kind in den Armen der Gottesmutter die Gesichtszüge des verunglückten Kindes tragen.

Am 27. Mai 1923 erhielt die im Jahre 1876 eingeweihte Kapelle eine Gedenktafel zu Ehren der im Ersten Weltkrieg Gefallenen. Die Kapelle befindet sich in Hannesried.

Einige Texte auf dieser Seite stammen aus dem Buch „Kirchen, Kapellen, Marterl und Feldkreuze in und um Weiding“ von Frau E. Baier.